Dooning Effect - Moving Impression
Faraidoon Mohiden
11. März bis 12. April 2010, Galerie Auschlössl Friedrichgasse 36, 8010 Graz
araidoon I. Mohiden hat eine Technik entwickelt, bei der er durch Hervorheben einzelner Teile der Fotografie eine neue Räumlichkeit kreiert. Durch das Zerstückel des Bildes werden Irritation und Unruhe hervorgerufen, die sich durch die rhythmische Reinstallation entschärfen und harmonisieren. Die so erreichte Tiefenwirkung provoziert neue Räumlichkeit und erzeugt zusätzliche Dimensionen. Das Foto verlässt die Ebene und findet sich dupliziert wieder in einer plastischen Ausformung, die uns Tiefe erahnen lässt wie in der Unendlichkeit eines Spiegelkabinetts. Je nach gewähltem Thema erzeugt die Technik unterschiedliche Wirkung, sei es Dimensionengewinn in der Architekturfotografie oder der Effekt von Verfremdung und Brüchen bei Bildern von Menschen und Landschaften. Nicht mehr das Motiv ist Hauptthema des Werkes sondern die erzielte Plastizität verlangt vom Betrachter Auseinandersetzung mit den Balken und den darauf befindlichen Anteilen des Bildes in Relation zur Ursprungsfotografie. Diese Vervielfachung fordert den Betrachter auf, den Bildhintergrund zu erobern, um dann quasi im Abstandnehmen die Gesamtkomposition neu zu erfassen. (Mag. Irene Haberl)
Web: Foto Graz