
Wiener Tankstellen
1. Juli bis 15. August 2010, Galerie Klaus Engelhorn Depot, Abelegasse 10, 1160 Wien
it ihrem Projekt über Wiener
Tankstellen haben sich der Kunsthistoriker Sebastian Hackenschmidt und
der Fotograf Stefan Olah einer Besonderheit gewidmet, die den Augen der
Stadtplaner und Architekten bislang voellig entgangen ist. Waehrend die Tankstellen typisch
amerikanischer Praegung laengst weltweit verbreitet sind, bezeugen ihre
Wiener Pendants das Ueberleben einer zarten europaeischen
Großstadtvariante, die sich an die Bausubstanz anschmiegt, kleinste
Bauluecken besetzt, in Hinterhoefe ausweicht oder ihre Zapfsaeulen
irgendwo am Randstein aufschlaegt.
Die Ausstellung zeigt einige der hoch-aesthetischen Fotografien, die das
Phaenomen der Wiener Tankstellen dokumentieren; zugleich wird die
Publikation "Sechsundzwanzig Wiener Tankstellen" praesentiert, die sich
unmittelbar auf das 1963 erschienene Kuenstlerbuch "Twentysix Gasoline
Stations" des amerikanischen Kuenstlers Ed Ruscha bezieht.



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