Timotheus Tomicek
bis 9. September 2010, Museumsquartier, quartier 21, Museumsplatz 1/5, 1070 Wien
ine Ausstellung könnte für Timotheus Tomicek ein heikles
Projekt sein. Als "Shootingstar" der heimischen Fotoszene gehört es für
ihn schon zum Alltag. Und gerade das Alltägliche könnte mit Tomiceks
Arbeit als heikel verstanden werden. Ihm fällt auf, was wir Tag ein Tag
aus so machen, ohne dass wir es bemerken, und wie wir das behandeln, was
davon zurück bleibt. Etwa bei der Umwidmung von Raum und dem
vergeblichen Versuch, das wieder rückgängig zu machen. Genau wie bei der
zerbrochenen Kaffeetasse, die wir mit Uhu kleben. Was bei dem Brot, auf
dessen Butterseite der Bodenstaub klebt, nicht wirklich hilft. Vielleicht
wollen Sie das, was der junge Wiener im und aus dem EIKON SchAUfenster
gemacht hat, aber ohnehin gar nicht mehr rückgängig machen. (Pinie Wang)
Web: Museumsquartier




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