Gerhard Heller
9. bis 28. November 2010, WestLicht.Schauplatz für Fotografie, Westbahnstraße 40, 1070 Wien
it dieser Ausstellung widmet sich WestLicht dem
Fotografen Gerhard Heller, dessen Bilder die österreichische Fotoszene
der letzten 40 Jahre mitgeprägt haben.
Heller, ein fotografischer Autodidakt, startete seine Karriere mit
Aufnahmen einer legendären 68er Demonstration, die damals in der
Volksstimme veröffentlicht wurden. In der Aufbruchsstimmung dieser Tage
besuchte er als U-Boot Architekturvorlesungen von Prof. Plischke am
Schillerplatz und entwickelte sich dadurch zu einem profunden Kenner von
Adolf Loos Architektur. Sein weiterer Weg führte als wissenschaftlicher
Fotograf in der Albertina zur Entdeckung bisher unbekannter
Architekturprojekte von Loos.
Seine Arbeit zeichnet sich durch umfassendes historisches Wissen und ein
Gespür für Mode und Eleganz aus. Als Fotojournalist der Bunten bereiste
er jahrelang die Welt und legte den Grundstein für seine späteren
Porträtfotografien in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur.
Stars wie Falco oder Kruder & Dorfmeister ließen sich von Gerhard
Heller für diverse Publikationen ablichten.
Speziell für das Magazin Wiener fotografierte Heller während der 1980er
Jahre viele bekannte Persönlichkeiten und gab stilbildende Impulse in
der Mode- und Lifestylefotografie. Ästhetisch spannen sich seine
Arbeiten von klassischer Schwarz-Weiß-Eleganz bis hin zum
surrealistischen Farbexperiment.
Web: Westlicht




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