FOTOobjektiv

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Weitwinkelzoom 2,8/16-28 mm von Toxina

Dieses Tokina-Superweitwinkel-Zoom ist das erste einer neuen Generation von FXObjektiven für professionelle Spiegelreflex-Digitalkameras wie z.B. die Canon EOS 5D Mark II, die Nikon D700 oder D3x. Selbstverständlich ist es aber auch an allen APS-C-SLR-Kameras von Canon bzw. Nikon verwendbar.

Thomas Jurecka

Das neue Tokina AT-X 16-28 F2.8 PRO FX besticht nicht nur durch seine für so einen extremen Bildwinkel hervorragende Schärfe bis in die Bildecken sowie durch die Farbsaum- und Verzeichnungskorrektion,  sondern auch durch eine über den vollen Zoombereich konstante Anfangsöffnung von Blende 2,8. Das prädestiniert dieses Zoom für Reportage- und andere Aufnahmen ohne Zuhilfenahme eines Blitzes, um die vorhandene Lichtstimmung unverfälscht festhalten zu können. Zugleich eröffnet sie die Möglichkeit, selbst bei sehr kurzer Brennweite, die üblicherweise mit großer Schärfentiefe einhergeht, mit offener Blende das Hauptmotiv durch selektive Schärfe vom unschärferen Vorder- oder Hintergrund deutlich abzuheben und dies als Gestaltungsmittel einzusetzen.

Um die angestrebte erstklassige Schärfe, Farbsaum- und Verzeichnungskorrektion bei den für das Kleinbild-Vollformat extrem kurzen Brennweiten zu erzielen, hat Tokina 15 Linsen in 13 Gruppen, davon drei asphärischen Linsen und drei weiteren aus SD-Glas eingesetzt (SD = super-low dispersion = besonders niedrige Farbaufspaltung). Speziell die asphärische P-MO-Linse (P-MO = precision molded optics = präzisions-blankgepresste Linse) unmittelbar hinter der Frontlinse ist wegen ihrer starken Wölbung und ihres großen Durchmessers von 56 mm bemerkenswert, da sie in dieser Form, Größe und Qualität noch vor wenigen Jahren nicht herstellbar gewesen wäre. Bei den SD-Glas-Linsen handelt es sich um eine aus der Glassorte FK01 und zwei aus FK03.

Ein neuentwickelter flüsterleiser SD-M-Gleichstrommotor (SD-M = silent drive-module) ermöglicht noch schnellere Fokussierung. Damit diese Beschleunigung nicht zu Lasten der Genauigkeit geht, sondern sogar noch präziser als bisher fokussiert werden kann, wird die vom Gleichstrommotor bewirkte Linsenverschiebung durch einen GMR-Sensor überwacht (GMR = giant magneto-resistance). Dessen besondere Eigenschaft ist, auf sehr geringfügige Magnetfeldänderungen mit einer deutlichen Änderung des elektrischen Widerstandes zu reagieren, also z.B. winzige Positionsabweichungen innerhalb eines eigens dafür eingerichteten Magnetfeldes sehr deutlich anzuzeigen. Das hat sich bereits bei der Abtastkopf-Positionierungskontrolle in Computerfestplatten bewährt, die extreme Anforderungen an die Genauigkeit stellt, und dient nun beim neuen Tokina AT-X 16-28 F2.8 PRO FX zur Steigerung der Positioniergenauigkeit des AF-Systems.

Das neue Zoom ist natürlich auch mit Tokinas exklusiver Schnellumschaltung ("One-touch Focus Clutch") zwischen Autofokus- und manueller Scharfeinstellung durch Vor- bzw. Zurückschieben des Fokussierrings ausgestattet. Weder bei Canon-noch bei Nikon-SLR-Digitalkameras muss ein AF/MF-Schalter am Objektiv bzw. am Kameragehäuse betätigt werden. Die Naheinstellung ist per AF oder manuell bis 28 cm möglich, wobei sich mit längster Brennweiteneinstellung ein größter Abbildungsmaßstab von ca. 1:5,3 und ein kleinstes formatfüllenden Objektfeld von ca. 19x12,6 cm (bei Kleinbild-Vollformat) ergibt.

Das Objektiv ist zum Preis von 899 Euro erhältlich.  +