FOTOobjektiv

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Buchtipp: Wien durch die Linse

von Johann Hartner

Thomas Jurecka

Das neu entdeckte Archiv des Hobbyfotografen Johann Hartner ist nicht nur eine Chronik der Stadt Wien, sondern auch eine Geschichte der Fotografie. In den 1920er-Jahren hat Johann Hartner zu fotografieren begonnen und dabei alles festgehalten, was ihm vor die Linse gekommen ist. Sein Repertoire reichte dabei von der Porträt- bis zur Landschaftsfotografie, seine Motive von der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis zum darauffolgenden Wiederaufbau. Der direkte Blick auf seine Heimatstadt lässt uns heute die Veränderungen in Wien nachvollziehen. Herbert Pauer, der Enkel von Johann Hartner, verwaltet das umfangreiche Archiv und gibt nun erstmals eine bestechende Auswahl der Fotografien heraus. Das Buch ist bereits erschienen und kostet 16,90 Euro.

Johann Hartner, geboren 1882 in Wien, gestorben 1969 ebenda, arbeitete von 1905 bis zu seiner Pensionierung 1947 als Beamter in der Sektion II der österreichischen Telegrafendirektion in Wien. Ab den 1920er-Jahren war er begeisterter und engagierter Hobbyfotograf. +