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Die Minikamera GoPro HD Hero

Mini-Kameras sollen Alltag erobern

Im Sport sind Minikameras, die die Geschehnisse aus der Perspektive des Sportlers zeigen, immer üblicher geworden. Nun sollen die Kameras auch im Alltag Einzug halten. Da die Kameras bereits für weniger als 200 Euro erhältlich sind, sei der Markt nun bereit, so die Hersteller.

Thomas Jurecka

Die Einsatzmöglichkeiten seien vielfältig: So könnten beispielsweise Polizisten oder Aufseher ihr Handeln dokumentieren oder Menschen in ihrer Freizeit Erinnerungen auf Video festhalten. "Die Menschen werden sie aufsetzen und überall tragen", erwartet Jonathan Zittrain, Professor an der Harvard Law School und Mitbegründer des Berkman Center for Internet and Society. Sowohl im professionellen als auch privaten Bereich könnten sich die Mini-Kameras bald durchsetzen.

Ein Beispiel ist die GoPro HD Hero die seit September für unter 200 Euro erhältlich ist. Das Gerät kann High-Definition-Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 960 Pixel und 30 Frames pro Sekunde aufnehmen. Zusammen mit einer wasserdichten Hülle kann die Kamera auch Unterwasser verwendet werden. Das Unternehmen hätte sich zu Beginn auf den Sportbereich konzentriert, mittlerweile würden sich jedoch immer wieder neue Anwendungsfelder auftun, so Nicholas Woodman, Gründer und Geschäftsführer von GoPro.

Doch auch andere Hersteller versuchen sich mittlerweile auf dem neuen Markt. Looxcie baut kleine, tragbare Camcorder, die ähnlich wie eine Freisprecheinrichtung am Ohr getragen werden können. Das Gerät streamt die Videos und Bilder per Bluetooth an Smartphones mit der entsprechenden Software und können dann direkt per Mail weitergeschickt werden. +