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Bruce Davidson für Lebenswerk geehrt

Magnum-Fotograf Bruce Davidson erhält bei den diesjährigen Sony World Photography Awards den Preis für "Außerordentliche Leistungen für die Fotografie".

Thomas Jurecka

Davidson ist einer der renommiertesten Fotografen Amerikas und blickt auf eine einzigartige über 50jährige fotografische Laufbahn zurück. Im April 2011 werden seine Werke im Rahmen des World Photography Festivals im Somerset House in London ausgestellt. Am 27. April 2011 wird Bruce Davidson im Rahmen der Preisverleihung der Sony World Photography Awards 2011 für seine "Außerordentlichen Leistungen für die Fotografie" geehrt. In den letzten drei Jahren wurden Eve Arnold, Marc Riboud und Phil Stern mit dem Award ausgezeichnet, der bisher den Namen "Lifetime Achievement Award" trug.

Davidson wurde 1933 in Oak Park, Illinois, geboren und studierte am Rochester Institute of Technology und an der Yale University. Nach dem Militärdienst arbeitete er 1957 zunächst als Fotograf für das Life Magazin. 1958 entstand eine seiner bekanntesten Serien, während er einen Zirkus begleitete, in diesem Jahr holte ihn Henri Cartier-Bresson in die Agentur Magnum Photos. Dort ist er bis heute aktives Mitglied. 1959 folgte er den Mitgliedern einer Gang in Brooklyn, von 1961 bis 1965 dokumentierte er die Entwicklung der Bürgerrechtsbewegung. In den Jahren 1966 bis 1968 fotografierte er das Leben in einem heruntergekommenen Wohnblock in East Harlem, 1980 entdeckte er in der New Yorker Metro die Farbe für sich, von 1992 bis 1995 erkundete er mit der Kamera den Central Park.  +