FOTOobjektiv

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Die allererste EIKON-Ausgabe von 1991

20 Jahre EIKON - Verbote im Kunstraum

Vor 20 Jahren hatte der heutige Direktor des Niederösterreichischen Landesmuseums Carl Aigner die Idee, eine Zeitschrift für Fotografie und Medienkunst zu gründen.

Andreas Hussak

Das ehrgeizige Ziel für EIKON lautete zumindest 5 Jahre zu überleben. Nun geht das Magazin bereits in sein drittes Jahrzehnt und feierte dies Jubiläum gebührend im Leopold Museum im Wiener Museumsquartier.

Die Feier war mit der Eröffnung einer Vernissage verbunden. "Verbote im Kunstraum" war das Motto eines europaweiten Wettbewerbs, zu dem EIKON geladen hatte. Eine internationale Fachjury bewertete die über 500 Einsendungen, die rund zur Hälfte aus dem deutschsprachigen Raum kamen. Die bestbeurteilten Arbeiten können nun für rund drei Wochen, bis Mitte Juli im Atrium des Leopold Museums besichtigt werden.

EIKON, dessen Name auf Griechisch übrigens nichts anderes als "Bild" bedeutet, folgt mit dieser Ausstellung seinen Bemühungen eine Brücke zwischen fotografischer Kunst mit neuen Medien und bildender Kunst zu schaffen. Die Förderung junger, aufstrebender Positionen und neue Strömungen bereits etablierter Künstler stehen wie so oft im Mittelpunkt.

Carl Aigner selbst, hat sich bereits vor sieben Jahren aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und die Redaktion einem jungen, ambitionierten Team überlassen. Für Fotografiebegeisterte durchaus interessant, gibt stellvertretende Chefredakteurin Nela Eggenberger einen Tipp: "In unseren Büroräumen haben wir eine gut sortierte Fachbibliothek mit über 5000 Publikationen zum Thema Fotografie und Medienkunst, die jedermann zugänglich ist. Die wenigsten wissen das."

Nähere Informationen zur Ausstellung, dem Magazin und der Bibliothek unter: www.eikon.at +