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Buchtipp: Die vielen Gesichter Österreichs

Das Projekt "Die vielen Gesichter Österreichs" basiert auf der einstigen kühnen Idee des berühmten deutschen Photographen August Sander (1876–1964), der bald nach dem Jahr 1900 begann, in deutschen Städten eine umfassende Porträtsammlung ihrer Bewohner unter dem Titel "Menschen des 20. Jahrhunderts" anzulegen.

Thomas Jurecka

Nicht weniger vermessen war die Idee von vier österreichischen Lichtbildnern und Lichtbildnerinnen, ihren Landsleuten ins Gesicht zu schauen und sich ein Bild von ihnen zu machen.

In fünf Jahren – von 1998 bis 2003 – entstanden an exakt 26 Plätzen in Österreich – vom Burgenland bis nach Vorarlberg, in Wien vom Böhmischen Prater bis zum Yppenplatz – mehr als 1600 Aufnahmen, auf welchen sich über 3000 Menschen präsentieren. Junge und Alte, Frauen und Männer, im Inland oder anderswo geboren, sind lachend oder nachdenklich, fein gemacht im Sonntagsstaat oder in Alltagskleidung, einzeln, in Paaren oder in Gruppen vor die Kamera getreten, um für ein soziales, ein menschliches Porträt ihrer Heimat Modell zu stehen.

Das Buch kostet 39,90 Euro.

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