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Lage am Fotomarkt trübt sich ein

Im zweiten Quartal 2011 konnte der Markt für technische Gebrauchsgüter mit einem Plus von 3,2 erneut zulegen. Im ersten Halbjahr lag der Zuwachs somit bei über 4%. Das zeigt die neue GfK-Studie.

Thomas Jurecka

Weiterhin boomend in Österreich präsentierten sich die Smartphones, Webbooks sowie der Geschäftskundenbereich, die dem Telekom- und dem IT-Sektor wieder deutlich zweistellige Wachstumsraten bescherten. Neben diesen beiden Bereichen konnten aber lediglich die Elektrokleingeräte zulegen. Großgeräte, Photo und Office-Equipment waren dagegen leicht rückläufig. Die Unterhaltungselektronik musste auf das starke Fußball WM-Jahr 2010 im Q2 sogar zweistellige Rückgänge hinnehmen.

Nach einem erfreulichen Q1/11 trübte sich die Lage am Fotomarkt (Digitale Kameras, Wechselobjektive, Digitale Bilderrahmen) im zweiten Quartal 2011 mit wertmäßig -1% wieder etwas ein. Für die halbjährliche Periode stand damit aber immer noch ein Umsatzplus von 4% zu Buche. Die positiven Impulse kamen erneut von den Wechselobjektiven, die sich in sämtlichen Vertriebsschienen steigerten. Aber auch die dazu passenden Kameras mit wechselbarer Optik (SLR oder Systemkamera) entwickelten sich in allen Absatzkanälen positiv. Mit weniger als einem Zehntel Marktbedeutung kam das junge Segment der spiegellosen Systemkameras dabei aber nicht über seine Nebenrolle hinaus. Die empfindlichen Rückgänge bei kompakten Kameras (mit fixem Objektiv) drehten jedoch die gesamte Produktgruppe ins Minus, die abflauende Nachfrage nach diesem Gerätetyp ließ auf eine gewisse Marktsättigung schließen. Auch das schmale Segment der Digitalen Bilderrahmen schrieb zuletzt rote Zahlen.

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