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Der EP-101 war der erste Minidrucker und lief 1968 vom Band

Epson liefert den 300-millionsten Minidrucker aus

Am 13. September hat Epson den Versand des 300-millionsten Minidrucker in einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. 1968 wurde von der Firma Seiko der erste Minidrucker für den Massenmarkt ausgeliefert – der EP-101.

Thomas Jurecka

Dieser Drucker schrieb Geschichte, denn er war nicht nur der Erste in einer Reihe von 300 Millionen Nachfolgern sondern auch Namensgeber der Marke Epson. Aus dem EP-101, dem 'Electronic Printer' in der Version 101, und seinen Söhnen – den 'sons' – entstand so die Marke Ep-son. Geschäftskunden wie Supermärkte, Einzelhandel und Banken auf der ganzen Welt setzen seitdem auf die bewährten Minidrucker, und daher ist Epson seit Jahren Weltmarktführer in diesem Markt.

Im Jahre 1964 wurde die Firma Seiko als Hersteller von Präzisionsuhren zum offiziellen Zeitnehmer der Olympischen Spiele in Tokio ernannt. Der Grund: Nur die Seiko-Uhren konnten 1/100stel Sekunden genau und verlässlich genug messen. Allerdings benötigte man noch einen Drucker, um die Ergebnisse der Zeitmessungen auch ausgeben zu können. Dafür entwickelte eine Schwestergesellschaft der Firma Seiko einen Drucker, der – an eine Uhr angebracht – die angezeigten Zeiten ausdruckt. Im September 1968 entstand aus diesem Einzelstück dann der erste Minidrucker für den Massenmarkt, das Modell EP-101. Der Grundstein war gelegt: 1988, zwanzig Jahre nach der Einführung des EP-101, lieferte Epson seinen 100-millionsten Minidrucker aus. Die 200 Millionen Grenze wurde im Jahr 1999 und die 300 Millionen Grenze im April diesen Jahres geknackt. Grund genug, um diesen Meilenstein mit einer Zeremonie am Epson Standort Matsumoto Minami Plant in der Präfektur Nagano zu honorieren. +