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27.11.2011
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EOS Cinema System von Canon: Einstieg mit zwei Kameras und sieben 4K-Cinema-Objektiven

Canon steigt in die Kinofilmbranche ein

Mit dem Cinema EOS Systems kündigt jetzt Canon den Einstieg in die Kinofilmbranche an. Das neue Profi-System beinhaltet Objektive, digitale Camcorder und Spiegelreflexkameras.

Klaus Lorbeer

Das Cinema EOS System besteht vorerst aus zwei brandneuen digitalen Profi-Camcorder mit Wechselobjektivsystem, sehr gute Imaging-Leistung mit guter Mobilität und Erweiterungsmöglichkeiten kombinieren. Die neuen Camcorder sind mit einem neu entwickelten Super-35mm-CMOS-Sensor mit zirka 8,29 Megapixeln ausgestattet: Die EOS C300 hat ein EF-Objektivbajonett und ist kompatibel zum umfassenden Angebot der aktuellen EF-Wechselobjektive, also umfangreiche EF Wechselobjektivreihe für EOS Spiegelreflexkameras. Die EOS C300 kompensiert automatisch die Vignettierung des Objektivs unter Beibehaltung der typischen optischen Eigenschaften und ermöglicht die individuelle Steuerung der Irisblende über den Camcorder. Ein weiterer Vorteil beim Einsatz mit EF-Objektiven ist die Möglichkeit, Metadaten wie Objektivbezeichnung, verwendete Blendeneinstellung und Verschlusszeit aufzeichnen zu können. 

Die EOS C300 PL hat ein PL-Objektivbajonett für den Einsatz von PL-Objektiven.

Die EOS C300/C300 PL arbeiten mit einem neu entwickelten Super-35mm-CMOS- Sensor mit zirka 8,29 Millionen effektiven Pixeln. Die Pixel sind größer dimensioniert als in konventionellen professionellen Camcordern. Das Ergebnis: maximale Lichtstärke, und geringeres Rauschen. Der Sensor liest Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) Videosignale separat für jede der drei RGB-Primärfarben aus. Das reduziert entscheidend Moiré-Effekte und realisiert eine hohe horizontale Auflösung von 1.000 TV-Zeilen.

Die immense Auslesegeschwindigkeit des CMOS-Sensors ist entscheidend für die Reduzierung des Rolling-Shutter-Effekts, einem häufig bei CMOS-Sensoren zu beobachtendem Phänomen, bei dem horizontal schnell durch das Bild bewegende Motive in vertikaler Achse verzerrt dargestellt werden. Zusätzlich erleichtert die exzellente Kombination von Sensor und Canon DIGIC DV III Prozessor eine präzise Verarbeitung der Gammawerte, was zur optimalen Bildqualität mit feinen Farbabstufungen beiträgt.

Die Video- und Audio-Aufzeichnung erfolgt im Industriestandard MXF (Material eXchange Format), einem offenen Standard, der ideal für nicht-lineare Bearbeitungssysteme geeignet ist. EOS C300/C300 PL zeichnen auf vielseitigen, schnell verfügbaren und kostengünstigen CF-Karten auf. Zwei Karten-Slots erlauben das simultane Speichern der Videodaten auf zwei CF-Speicherkarten.

Mit kompakten Gehäuseabmessungen von 133 x 179 x 171 (BHT) Millimetern spielen die die EOS C300/C300 PL einen weiteren Vorteil gegenüber den nominal leistungsstärkeren großen Broadcasting-Systemen aus und erlauben auch eine gute Bedienung in außergewöhnlichen Aufnahmesituationen, wie beispielsweise effektvolle Aufnahmen aus der Froschperspektive oder nahe einer Wand. In Verbindung mit dem für die digitalen EOS Kameras konzipierten Wireless-File-Transmitter WFT-E6B (separat als Zubehör erhältlich) kann die Steuerung der Camcorder auch kabellos über beispielsweise Smartphones oder Tablet PCs erfolgen.