FOTOobjektiv

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08.01.2012
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Buchtipp: Marylin Monroe in Wort und Bild

Marylin Monroe in Texten des Schriftstellers Mailer kombiniert mit den Bildern des Fotografen der "letzten Sitzung", Bert Stern.

Andreas Hussak

Im November wurde ein Buch über Marilyn Monroe veröffentlicht, das zweierlei bietet: Norman Mailers Originaltext zusammen mit Bert Sterns intimen Fotografien aus der legendären Letzten Sitzung – als Hommage an die Frau, die zum Zeitpunkt ihres Todes 1962 die berühmteste Frau der Welt war und für eine ganze Generation als Symbol des Glamours und der Erotik galt.

Obwohl die Monroe von der Öffentlichkeit gefeiert und bewundert wurde, war sie in ihrem Privatleben verzweifelt auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit. Mailers Marilyn ist schön, tragisch und komplex. In seiner Beschreibung ihres Lebens – von der trostlosen Kindheit und den schwierigen ersten Berufsjahren über die Zeit als Superstar, dem Auf und Ab in der Liebe bis hin zu den mysteriösen Umständen ihres Todes – erscheint Marilyn als Symbol des bizarren Jahrzehnts, in dem sie Hollywood beherrschte.

Das Buch, nach einer Idee von Lawrence Schiller, kombiniert Mailers meisterhafte Schreibe mit Bert Sterns eindringlichen Bildern der 36-jährigen Marilyn. Nie zuvor hatte sie einen Fotografen so nah an sich herangelassen wie in diesem dreitägigen Vogue-Shooting im Bel-Air Hotel – und nie hatte sie so atemberaubend schön ausgesehen. Drei Wochen später war sie tot. Mailer und Stern lüften in dieser gewagten Synthese aus literarischem Klassiker und legendärer Porträtsitzung den Schleier über Monroe, der Frau, dem Star, dem Sexsymbol und bieten tiefe Einblicke in eine legendäre Figur, deren wahre Persönlichkeit bis heute rätselhaft bleibt.

Die limitierte Ausgabe mit insgesamt 1962 von Bert Stern signierten Exemplaren ist als Sammlerausgabe (Nummer 1-250) und in zwei Art Editionen mit je 125 Exemplaren im Taschen Verlag erhältlich.