FOTOobjektiv

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05.02.2012
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Die X-Pro 1 ist die erste spiegellose Profikamera

Systemkamera der Superlative

Die neue Systemkamera Fujifilm X-Pro1 bietet Bildqualität der Spitzenklasse: 16,3 Megapixel, APS-C X-Trans CMOS Sensor, X-Bajonett, Multi-Hybrid-Optischer-Sucher sowie drei lichtstarke Wechselobjektive mit Festbrennweiten.

Andreas Hussak

Bereits seit der Vorankündigung im vergangenen Herbst, als Fujifilm den Einstieg in den Markt für Kamerasysteme mit Wechselobjektiven bekannt gab, haben  Fotoenthusiasten mit wachsender Spannung auf die genauen Details der neuen Systemkamera gewartet. Das Warten hat sich gelohnt! Die X-Pro1 ist gespickt mit technologischen Innovationen und bietet eine Ausstattung, die ihres gleichen sucht: 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor, EXR Prozessor Pro, X-Bajonett, Multi-Hybrid-Optischer-Sucher, Full HD-Video (1080p), Filmsimulationsmodi sowie drei lichtstarke Wechselobjektive mit Festbrennweiten.   

In der X-Pro1 kommt zum ersten Mal der neu entwickelte APS-C X-Trans CMOS Sensor mit einer Auflösung von 16,3 Megapixeln zum Einsatz. Dank seiner speziellen Struktur verspricht der neue Sensor eine Auflösung, die sich auf dem Niveau eines Vollformatsensors bewegt. Die neue Farbfilter-Anordnung des APS-C X-Trans CMOS SensorsTMsorgt dafür, dass die Verwendung eines Tiefpassfilters nicht notwendig ist.    

Als Bildprozessor kommt der neu entwickelte EXR Prozessor Pro zum Einsatz. Auch das Bajonett ist ein Novum. X-Bajonett heißt es, und ist mit einem Auflagenmaß von nur 17,7mm optimal auf die Kamera abgestimmt. Der bereits aus der X100 bekannte Multi-Hybrid-Optischer-Sucher kommt auch in der X-Pro 1 zum Einsatz. Sein elektronischer Sucher umfasst dabei sagenhafte 1,44 Millionen Pixel. Mit 7,6 cm (3 Zoll) LC-Display steht das 1,23 Millionen Pixel abdeckende Display der Auflösung des Suchers kaum nach. Mit Hilfe der Mehrfachbelichtung konnten bei analogen Kameras zwei Einzelaufnahmen zu einem einzigen Bild vereint werden. Durch ihre fortschrittliche Bildverarbeitung kann die X-Pro1 diese Technik simulieren. 

Videos macht die X-Pro 1 in Full HD (1080p) und beherrscht dabei noch die Filmsimulationsmodi PROVIA, Velvia, ASTIA, ProNeg. S, sowie ProNeg. H.  

Fujifilm geht mit der X-Pro 1 einen anderen Weg als die Mitbewerber. Auf kleinstmögliche Größe des Gehäuses wurde zugunsten der Performace verzichtet. Auch die Objektivpalette verzichtet beim Start auf ein Zoom, und bietet stattdessen drei Festbrennweiten auf. Das Weitwinkel-Objektiv "XF18mm F2.0 R" (27 mm, äquivalent zu KB), das Standard-Objektiv "XF35mm F1.4 R" (53 mm, äquivalent zu KB) und das Tele-Makro-Objektiv "XF60mm F2.4 R Macro" (91 mm, äquivalent zu KB). Die X-Pro 1 ist für Profis konzipiert. Dementsprechend hoch ist ihre Leistung, ihre Verarbeitung und auch der Preis. Mit 1599 Euro siedelt sie sich auch kostenmäßig an der Spitze der spiegellosen Systemkameras an.   

Ein genauer Test der Kamera folgt in einer der nächsten Ausgaben von FOTOobjektiv. Ausführliche Informationen zur X-Pro 1 sind auf der Fujifilm Homepage nachzulesen.