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15.02.2012
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Nostalgisches Äusseres umhüllt Technik von heute: Die OM-D E-M5.

Wiederauferstehung der OM

Vier Jahrzehnte nach ihrer erstmaligen Einführung schickt sich Olympus an, mit der nunmehr digitalen Variante der legendären OM-Kamera an alte Erfolge anzuschließen.

Andreas Hussak

Der jüngste Nachwuchs in der Kamerapalette von Olympusträgt unverkennbar die Züge seiner Vorfahren. Äußerlich ist eine Verwandschaft zu den OM-Kameras, die Olympus im vergangenen Jahrhundert große Erfolge bescherten, unbestreitbar. Im Inneren steckt hingegen modernste Technik. 

Der Name der neuen Kamera lautet übrigens E-M5. Sie ist das erste Mitglied einer neuen Kamerareihe, die als Remineszenz an die guten alten Zeiten mit "OM-D" bezeichnet wird.  "D" steht dabei für "digital". Zu dieser Reihe gehören spiegellose Systemkameras mit micro-Four-Thirds-Sensor und -Objektiven, die im gegensatz zur PEN-Reihe allerdings einen Sucher aufweisen. Von Funktionsumfang und auch preislich ist die OM-D-Reihe über der PEN-Reihe angesiedelt. Nicht zu verwechseln ist die E-M5 mit der ganz ähnlich heißenden E-5, die in der Four-Thrids-Klasse das Spiegelreflexangebot von Olympus repräsentiert. Deren FT-Objektive lassen sich übrigens per Adapter auch auf die neue E-M5 schrauben.

Bemerkenswert an der E-M5 sind der integrierte elektronische Sucher, das weltweit erste 5-Achsen-System zur Bildstabilisierung (IS) und der - unter Olympus-Testbedingugungen - schnellste Autofokus der Welt, der eine Weiterentwicklung des FAST (Frequency Acceleration Sensor Technology) Autofokus darstellt. Dazu kommen ein 16,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor und der leistungsstarke Bildprozessor TruePic VI. Dank diesen Komponenten erreicht die E-M5 eine hohe Empfindlichkeit und eine ausgezeichnete Bildqualität. Ebenfalls neu sind ein optionaler, zweiteiliger Batteriehandgriff, der Four Thirds Bajonettadapter MMF-3 sowie das elektronische Blitzgerät FL-600R.

Zwei Objektive befinden sich zudem bereits in der Entwicklung: eine 75 mm Festrennweite mit Lichtstärke 1:1.8, sowie ein staub- und spritzwassergeschützte 60 mm 1:2.8 Makro. Die E-M5 präsentiert sich ebenfalls in einem staub- und spritzwassergeschützten Gehäuse aus Magnesiumlegierung wahlweise klassisch in Schwarz oder silberfarben.

Sie ist ab April 2012 für 1.099 Euro oder als Kit mit dem schwarzen M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ für 1.299 Euro im Handel erhältlich.

Weitere Informationen zur OM-D-Reihe und der E-M5 unter www.olympus.at