FOTOobjektiv

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02.07.2012
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Die RX100 brigt einen großen Sensor in sich.

Kleine Maße, große Leistung

Man nehme einen rund viermal größeren Bildsensor, ein extrem lichtstarkes Objektiv und die neueste Prozessortechnologie – fertig ist die neue Cyber-shot Kamera von Sony. Sie ermöglicht Aufnahmen mit 20,2 Megapixel und verfügt über intelligente Einstellmöglichkeiten, die in Kompaktkameras in dieser Form einzigartig sind.

Andreas Hussak

Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität. Zugegeben, es gibt weitere wichtige Faktoren, die das Potenzial einer Kamera bezüglich Bildqualität beeinflussen. Die wichtigste Eigenschaft ist aber zweifellos die Fähigkeit des Sensors, einfallendes Licht mit Hilfe des Prozessors in detailreiche, hoch auflösende Bilder umzuwandeln. Und hier gilt: Je größer, desto besser. Deshalb hat Sony in seinem neuesten Mitglied der Cyber-shot Familie einen extra großen Sensor eingebaut und es mit einem hochwertigen Carl Zeiss Objektiv ausgerüstet. Somit verbindet die neue RX100 das Beste aus verschiedenen Welten: Sie vereint die Größe einer einer Kompaktkamera mit den wichtigen Eigenschaften einer Spiegelreflex- und Systemkamera. Dadurch ist sie die ideale Qualitätskamera für ambitionierte Hobbyfotografen, eine leichte Zweitkamera für Profis oder einfach eine gute Wahl für alle, die kreativ fotografieren möchten.

Im Inneren der RX100 wurde erstmals ein 1.0-type Exmor CMOS-Bildsensor eingebaut. Er bietet eine Auflösung von effektiv 20,2 Megapixel und ist rund viermal größer als bisher in Kompaktkameras von Sony eingebaute Sensoren. Auf Wunsch können Fotos auch im RAW-Format aufgenommen werden.

Damit überhaupt so viel Licht in das Innere der Kamera gelangen kann, bedarf es eines besonderen Objektivs. Deshalb beinhaltet die RX100 als zweite große Innovation ein neues lichtstarkes Carl Zeiss Vario-Sonnar T*-Objektiv mit der größten Blendenöffnung von 1,8 und einem 3,6fachen optischen Zoom. Dies ermöglicht Aufnahmen bei geringer Helligkeit mit einer Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 25.600.

Ein weiteres großes Leistungsmerkmal der kompakten RX100 ist ihre Schnelligkeit. Möglich macht dies der BIONZ-Bildprozessor, der Leistungsreserven für zehn Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung bietet. Der Autofokus stellt sich dabei innerhalb eines Wimpernschlags von 0,13 Sekunden scharf.

Damit nicht nur der Kamera, sondern auch dem Fotografen kein Detail  entgeht, verfügt die RX100 über einen großzügigen LCD-Monitor mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern (3 Zoll). Er ist besonders hell und gut sichtbar, da neben den drei üblichen RGB-Subpixeln ein viertes, weißes hinzu kommt. Dies ist besonders hilfreich, wenn das Sonnenlicht beim Fotografieren direkt auf die Kamera fällt. Die hohe Auflösung des Monitors von 1.228.800 Pixeln trägt ebenfalls zur detailreichen Wiedergabe des Motivs bei.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal stellen die vielen manuellen Einstelloptionen dar. Wie bei einer Spiegelreflexkamera geben sie nicht nur Profis, sondern auch ambitionierten Hobbyfotografen die Möglichkeit, alle Details einer Aufnahme ihren Vorstellungen anzupassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Foto oder Video handelt. Videos filmt die RX100 sowohl in Full-HD-Auflösung mit 50 Vollbildern als auch im AVCHD-Format.

Dank eines neuen Einstellrads am Objektiv gehen manuelle Bildkorrekturen besonders leicht von der Hand. Der drehbare Ring ermöglicht die bequeme Auswahl von Belichtung, Zoom, Bildeffekten und anderen Features. Der Funktionsknopf "FN" auf der Rückseite der Kamera ist zudem frei programmierbar. So sind alle wichtigen Einstellmöglichkeiten sofort zugänglich.

Dem Komfort sind auch die zahlreichen Automatikfunktionen verpflichtet. Neu ist die Auto Portrait Framing Funktion, die dem Nutzer die Aufnahme von professionell anmutenden Porträtaufnahmen ermöglicht. Die Gesichtserkennung der Kamera identifiziert dank dieser Funktion Personen im Motiv und rückt sie automatisch so ins Bild, wie dies ein professioneller Porträtfotograf täte.

Insgesamt 13 Bildeffekte eröffnen dem Nutzer viele Gestaltungsoptionen. Zu den Bildeffektmodi zählen unter anderem Funktionen wie Spielzeugkamera, Teilfarbfilter, Pop-Art-Effekt, HDR-Gemälde, Miniatureffekt, Illustration oder Wasserfarben. Die meisten Effekte lassen sich bereits vor der Aufnahme auf dem Monitor betrachten.

Die Cyber-shot RX100 gibt es ab Mitte Juli um 649 Euro im österreichischen Fachhandel.

Genauere Informationen sind auf sony.at zu finden.