Elliott Erwitt Retrospektive
Elliott Erwitt, der "Woody Allen der Fotografie", der sein Herz nahe am Auge hat, fängt in seinem uvre Menschliches, auch Allzumenschliches ein. Im Kunst Haus Wien sind seine Mosaiksteine der Wirklichkeit aus mehr als einem halben Jahrhundert fotografischen Schaffens zu erleben. Diese umfassende Retrospektive präsentiert rund 150 Werke eines höchst aktiven Fotografen.
Erwitt ist einer der führenden Fotografen seiner Generation. Extrem vielseitig, mit einem breiten Spektrum an Interessen, richtet er seine Kamera auf Menschliches und Allzumenschliches, auf Tierisches, Politisches und Berührendes. Fotografie ist für ihn vor allem eine "Kunst des Beobachtens", bei der es in erster Linie auf das Besondere des Blickes ankommt, den man auf die Welt wirft. Die Ironie des Lebens strahlen die Bilder des Fotografen aus, der auch liebevoll als "Woody Allen der Fotografie" bezeichnet wird. "Das Kunst Haus Wien ist wahrlich ein wunderbarer Ort mit einer phantastischen Ausstrahlung für diese Ausstellung. Umso mehr freut es mich nach 40 Jahren wieder in Wien zu sein!", so Elliott Erwitt.
Franz Patay, Direktor des Kusthauses: "Mit dieser Ausstellung kann das Kunst Haus Wien seinen Stellenwert als Museum für Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts einmal mehr festigen und unterstreichen. Ich bin stolz den außergewöhnlichen Fotografen Elliott Erwitt, der eine der Säulen der MAGNUM Fotografie ist, persönlich in Wien zu haben." Wie kaum ein anderer Fotograf schafft es Erwitt, in seinen Fotos einen Subtext zu vermitteln: Emotion, Wut, ein wenig Glück. Eine Rührung, die man nur erkennt, wenn man genau hinschaut. Ein Davor und ein Danach. Erwitt selbst bezeichnet das als die "Essenz eines Geschehens", das sogenannte "denkende Sehen".
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit Magnum Photos gezeigt und ist noch bis 30. September täglich von 10 - 19 Uhr zu sehen.
Wo:
Kunst Haus Wien
Untere Weißgerberstraße 13
1030 Wien
Tel: +43 1 712 04 91
Weitere Informationen unter: kunsthauswien.com



