FOTOobjektiv

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18.06.2015
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Leica Q: Vollformat-Kompakte mit schnellem Autofokus.

Leica Q: Vollformatkompaktkamera von Leica

Die Leica Q ist mit einem Vollformatsensor und dem lichtstarken Objektiv Summilux 1:1,7/28 mm ASPH.ausgestattet. Ideal für Available-Light-Situationen eignet sie sich damit perfekt für Straßen-, Architektur- und Landschaftsfotografie.

Klaus Lorbeer

Der Vollformat-CMOS-Sensor der Leica Q bietet eine Auflösung von 24 MP und eine Lichtempfindlichkeit bis ISO 50.000. Nicht zuletzt durch die praktische Wechselmöglichkeit zwischen Makromodus, automatischer und manueller Fokussierung soll die Leica Q größtmögliche kreative Freiheit für die Verwirklichung individueller fotografischer Ansprüche ermöglichen. 

Die Leica Q ist nach Angaben von Leica mit dem schnellsten Autofokus in der Klasse der Vollformat-Kompaktkameras ausgerüstet. Darüber hinaus bietet der für die Leica Maestro II Serie neu entwickelte und für die Leica Q adaptierte leistungsstarke Bildprozessor bis zu zehn Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung. Für eine zuverlässige Kontrolle über die Bildkomposition ist ein integrierter Sucher mit 3,68 MP Auflösung vorhanden, der laut Leica ohne wahrnehmbaren Zeitverzug das Motiv anzeigt, sobald der Nutzer die Kamera an das Auge führt. 

Mit einem digitalen Bildfeldwähler bietet die Leica Q zusätzlichen kreativen Spielraum – per Tastendruck lässt sich ein alternativer Bildausschnitt auswählen. Neben der voll auflösenden 28 mm Brennweite stehen hier zusätzlich die Brennweiten 35 mm und 50 mm zur Verfügung. Die entsprechenden Bildrahmen werden dabei auf Knopfdruck eingespiegelt. Da der Fotograf so auch sehen kann, was sich außerhalb der Leuchtrahmen abspielt, kann er schneller auf Veränderungen im Motiv-Umfeld reagieren – wie bei einer Messsucherkamera. Während der ausgewählte Ausschnitt im JPEG-Format gespeichert wird, bleibt gleichzeitig das Gesamtbild der 28 mm Brennweite im DNG-Format erhalten. 

In punkto Design hält die Leica Q an der für Leica Kameras typischen Tradition der Reduzierung auf das Wesentliche fest. Die Deckkappe wird aus massiven Aluminiumblöcken gefräst, das Gehäuse aus Magnesium gefertigt und alle Beschriftungen und Markierungen an den Einstellrädern werden lasergraviert. 

Alle Kamera-Funktionen der Leica Q sind übersichtlich und ergonomisch sinnvoll angeordnet, das aufgeräumte Menü für einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Bedienoptionen und individuelle Nutzungsmöglichkeiten optimiert: So lässt sich die Wahl des Autofokus-Bereichs bequem über die Tastensteuerung festlegen. Optional kann hierzu aber auch der Touchscreen benutzt oder der Fokus mit einem einfachen Finger-Tippen bestimmt werden. Beim manuellen Fokussieren unterstützt der Live-View durch zwei elektronische Hilfen – das Fokus-Peaking zeigt durch farbige Markierung der Kanten den Schärfepunkt im Motiv an. Gleichzeitig zeigt der Live-View-Zoom den Schärfebereich des Motivs zur Kontrolle in bis zu 6-facher Vergrößerung. Aber auch ohne elektronische Unterstützung lassen sich bei der Leica Q die fotografischen Grundparameter Blende und Verschlusszeit jederzeit (auch bei ausgeschalteter Kamera) an den entsprechenden Bedienelementen ablesen und einstellen. 

In Sachen Video erlaubt die Leica Q das Aufnehmen von Full-HD-Videos im MP4-Format, zwischen 30 und 60 Vollbilder in der Sekunde können gewählt werden. 

Ferner verfügt die Leica Q über ein integriertes Wi-Fi-Modul zur digitalen Übertragung der Fotos und Videos sowie der Fernsteuerung per Smartphone und Tablet per WLAN. Die dafür benötigte Leica Q-App kann kostenlos heruntergeladen werden.

Registrierte Leica-Q-Kunden können zudem Adobe Lightroom für Mac OS X und Windows kostenlos von der Leica Homepage herunterladen. 

Die Leica Q ist ab sofort im Leica Fotofachhandel für 3.990 Euro erhältlich.