FOTOobjektiv

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15.08.2016
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Das bildstabilisierte FE 2.8 / 70-200mm GM OSS ist nicht klein, aber hochqualitativ

Neue Profi-Objektive für Sonys Alpha7-Serie

Sony stellt zwei neue Objektive für ihre Alpha7-Modelle vor und bringt damit insgesamt 20 FE-Objektive (Full-Frame; E-Mount) auf den Markt: Ein Ziel, das man sich eigentlich für das Geschäftsjahr 2017 gesetzt hatte. Allein im letzten Jahr begann Sony mit der Produktion von 12 neuen Objektiven mit E-Mount-Anschluss.

Lennart Horst

FE 2.8 / 70-200mm GM OSS

Das neue, nicht gerade kleine Telezoom – gewichts- und größenmäßig den Pendants von Canon und Nikon entsprechend – ist in Weiß gehalten und staub- und spritzwassergeschützt. Es verfügt über ein hochwertiges Finish und einen großen Zoom- und einen gut gestalteten und bedienbaren Fokusring. Es ist Teil der G-Master-Serie und als solcher beinhaltet es u.a. ein XA-Element (extreme aspherical) und spezielle Beschichtungen. Die Konstruktion aus 23 Elementen in 18 Gruppen sorgt nicht nur für perfekte Schärfe, sondern dank der 11 Blendenlamellen auch für ein wunderbares Bokeh ohne Zwiebelring-Effekt. Der Autofokus ist auch für Video geeignet, da er nicht pumpt. Die Geschwindigkeit ist gut, jedoch gefühlt knapp hinter Profi-DSLR-Niveau (auffällig beim Schwenken von einem sehr nahen zu einem fernen Motiv). An der Treffsicherheit gibt es nichts zu bemängeln, Ausschuss produzierte das Objektiv auch beim Fotografieren von sich bewegenden Tieren nicht. Am Tubus befinden sich drei Knöpfe zur Speicherung des Fokuspunktes. Auch über einen Bildstabilisator verfügt das Objektiv.

Lichtstarker Festbrennweitenklassiker: Das Planar T* FE 1,4 / 50 mm ZA

 

Planar T* FE 1,4 / 50mm ZA

Der Festbrennweiten-Klassiker: Normalbrennweite, hohe Lichtstärke. Ebenfalls nicht gerade klein, dafür hat es das Objektiv aber in sich: 12 Elemente in 9 Gruppen, ein asphärisches sowie ein LD-Element (extra low dispersion) sorgen für einen hohen Kontrast und gute Farbwiedergabe. Auch dieses Objektiv verfügt über 11 Blendenlamellen und bietet weiters einen Schalter am Objektiv, nach dessen Betätigung die Blende stufenlos verstellt werden kann, was besonders beim Filmen wichtig ist. Der Autofokus tut, was er soll, die Farben wirken tatsächlich sehr satt.

Beide Objektive sind noch im Juli verfügbar – das FE 2.8 / 70-200mm GM OSS kostet rund 3.000 Euro, das Planar T* FE 1,4 / 50mm ZA ist für 1.800 Euro erhältlich.