FOTOobjektiv

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20.03.2017

Vier Gründe, warum man die neuen Sony-Objektive haben muss

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Erste Testbilder, wie dieses, machen sofort Lust auf mehr.

Die zwei neuen Alpha-Linsen sind schärfer als Chili

Sony bringt zwei neue Vollformatobjektive für Alpha Kameras auf den Markt. Zum einen handelt es sich um das 100mm F2,8 STF G Master, zum anderen um eine 85mm-Linse mit einer maximalen Blendenöffnung von F1,8. FOTOobjektiv hat die beiden Linsen bereits einem ersten Hands-On-Test unterzogen.

Andreas Hussak

Es ist ein feucht-kalter Februartag. Trüb, windig und regnerisch - ganz typisch also für England. Hier, irgendwo in der Provinz, versammeln sich Europas führende Fotojournalisten auf einem alten Schloss, das hervorragend in einen Edgar-Wallace-Krimi oder in eine Folge von Inspector Barnaby passen würde. Sogar spuken soll es hier! Doch die Spannung, die in der Luft liegt, hat eine ganz reale und vor allem greifbare Ursache. Genauer gesagt, sind es derer zwei. Gleich wird Sony nämlich erstmals seine beiden neuen Objektive mit E-Mount für Alpha Kameras präsentieren.

Behind the Scenes: FOTOobjektiv testet das 85mm Objektiv anhand eines Steak-Punk-Models.

Das FE 100mm F2,8i STF GM OSS als leichtes Teleobjektiv mit Festbrennweite ist dabei Prunkstück und Höhepunkt der Show. Aber auch die mittlere Festbrennweite FE 85mm F1,8 weiß zu gefallen und zieht das Interesse der Experten auf sich. Ein wenig ins Hintertreffen gerät der funkgesteuerte Blitz HVL-F45RM, der bei dieser Gelegenheit ebenfalls debütiert, doch im Buhlen um die Aufmerksamkeit der Fachpresse zumindest an diesem Tag eindeutig den Kürzeren zieht. Dabei ist er keineswegs schlecht, doch die zwei Linsen, die insbesondere für viele portraitaffine Fotografen ein Must-Have werden könnten, eigenhändig auszuprobieren reizt einfach zu sehr - und das aus mehreren Gründen:

1. Sie besitzen eine atemberaubende Schärfe.

2. Ebenso verfügen beide über den praktischen und großen Fokus-Lock-Button direkt am Tubus.

3. Das G Master Modell ist ein Traum für Filmer mit de facto lautlosem Fokusmotor und einer Linsenqualität, die bereits jetzt für zukünftige Auflösungen jenseits von 4K konzipiert wurde.

4. Das selbe Objektiv liefert ein butterweiches Bokeh dank eines Apodisationselements in der Eintrittsblende.

Was es mit diesem Bauteil im Detail auf sich hat, wie sich die Objektive bewährt haben, die Kritik an Ihnen sowie die brandaktuellen Test-Bilder finden sich übrigens allesamt in der kommenden Print-Ausgabe von FOTOobjektiv.

Eines sei aber schon vorab verraten: Das Spuk-Gespenst haben auch diese beiden Objektive nicht sichtbar werden lassen. Aber vielleicht wurde es ja schon zuvor vom Blitz (Leitzahl 45) verscheucht?  

Kein Geist, sondern ein weiteres Steam-Punk-Model, eingefangen vom 100mm G Master.