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Teuerste Leica der Welt in Wien versteigert

Bei der zwölften WestLicht Photographica Auction am 17. November 2007 wurde in Wien eine Leica aus dem Jahr 1923 um 336.000 Euro versteigert.

Klaus Lorbeer

Als der Auktionator den Zuschlag gab, war klar: Die soeben versteigerte Kleinbildkamera ist die teuerste Leica und die zweitteuerste Kamera der Welt.
Die Kamera stammt aus einer kleinen Serie von Testkameras, die bei Leitz in Wetzlar im Jahr 1923 hergestellt wurden, um den Markt für das neue Kleinbildformat zu testen. Sie trägt die Nummer 107 und war die siebente in Serie produzierte Leica. Es ist auch die erste für den Export bestimmte Leica gewesen, die für die Patentanmeldung nach New York verschickt wurde.
Ersteigert wurde sie übrigens von einem privaten europäischen Sammler.
Der nach wie vor gültige Weltrekordpreis für eine Kamera stammt ebenfalls von einer WestLicht Photographica Auction (FOTOobjektiv berichtete). Bei der Auktion im Mai dieses Jahres wurde die erste kommerziell hergestellte Kamera der Welt, ein Daguerreotype der Gebrüder Susse aus dem Jahr 1839 um 580.000 Euro verkauft. (APA/kdl) +