Micro-Four-Third gedeiht: Lumix G2
Während der mitberwerbende Micro-Four-Thirds-Partner Olympus ausschließlich auf seine PEN-Kamera setzt, fasst Panasonic den Standard weiter und bringt sowohl ultrakompakte Systemkameras, wie die GF1, als auch multimediale Allrounder, wie die G1 und GH1, auf den Markt. Einige Tage nach der PMA hat Panasonic für Mai mit der Lumix G2 und G10 zwei neue Kameras im G1-Formfaktor angekündigt.
ls Zielgruppe nennt Panasonic den Massenmarkt. Im großen und ganzen ist das der sogenannte Step-up-Markt, also Kompaktkameranutzer, die auf ein besseres System aufrüsten wollen, für die aber Spiegelreflexkameras noch zu groß und zu bedienungsunfreundlich sind. Indem die Kamera DSLR-Bildqualität bei zugleich hoher Mobilität bietet, ist sie natürlich auch für DSLR-User interessant, die eine kleine Zweitkamera mit entsprechend guter Bildqualität suchen.
Die G2 bietet zudem eine HD-Moviefunktion (1.920 x 1.080p), wobei die Videos wahlweise im AVCHD-Lite-Format (50 Bilder/s) oder als Motion-JPEG (30 Bilder/s) gespeichert werden können. Für eine einfache Bedienung sorgt die von Panasonic entwickelte iA-Technik (intelligent Auto), für die die neuen Kameras zur noch leichteren Nutzung jetzt einen eigenen Bedienknopf bieten. Die G2 besitzt auch einen Movieknopf, der bei der G10 eingespart wurde. Die G10 ist im wesentlichen mit der G2 ident, weist aber folgende Unterschiede auf: Ihr Sucher bietet bloß 202.000 Bildpunkte (statt 1,44 Mio. bei der G2), das Display ist nicht schwenkbar, die Videos können ausschließlich im Motion-JPEG-Format aufgenommen werden, es gibt keinen Mikrofonanschluss (bei der G2 vorhanden) und das eingebaute Mikro nimmt bei der G10 nur in mono, bei der G2 in Stereo auf. Der iA-Knopf ist zwar bei der G10 vorhanden, die Touch-iA-Funktion der G2 fehlt aber.
Beide Kameras bieten allerdings eine Lichtempfindlichkeit bis ISO 6.400 sowie eine Serienbildfunktion von 3,2 Bilder pro Sekunde.
Wer jedoch während des Filmens auch Fotos schießen will, der ist auf die G2 angewiesen, die G10 bietet diese Funktion nicht.
Panasonic-Funktionen, wie Gesichtserkennung, Motiverkennung, Mega-OIS-Bildstabilisation, Bewegungserkennung dank "intelligenter" ISO-Automatikfunktion, Autofokus-Nachverfolgung auf vorher bestimmte Objekte/Personen und intelligente Belichtung sind bei beiden Geräten vorhanden und entsprechen in Summe der bereits erwähnten iA-Funktion.
Die G2 wie auch die G10 werden mit dem 14-42mm F3.5-5.6 MEGA O.I.S.-Objektiv gebundelt und sind ab Mai um 699 Euro (G2) beziehungsweise 549 Euro (G10) im Handel erhältlich.




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