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Wir warten aufs iPad

iPad bereits vor dem Start ausverkauft

Das iPad ist noch gar nicht auf dem Markt und schon vergriffen: Wer jetzt vorbestellt, hält sein Gerät frühestens am 12. April in Händen, neun Tage nach dem Verkaufsstart in den USA. Der Verkaufsstart in Österreich steht noch nicht fest.

Thomas Jurecka

In den vergangenen Wochen hatten US-Medien bereits über den durchschlagenden Erfolg des iPad spekuliert.  Branchenbeobachter schätzen, dass Apple zum Verkaufsstart mehr iPads losschlagen kann als iPhone-Handys bei deren Premiere 2007. Damals hatte Apple nach 74 Tagen das millionste Gerät verkauft.
In Deutschland beginnt der Verkauf Ende April. Euro-Preise stehen noch nicht fest. In den USA kostet die Einsteigervariante mit 16 GB Speicher und WLAN-Verbindung ins Internet 499 Dollar; das Spitzenmodell mit 64 GB Speicher, WLAN- und schneller Mobilfunk- Anbindung liegt bei 829 Dollar.
Bis zuletzt war aber noch nicht ganz klar, welche Inhalte Apple für das iPad anbieten kann. Der Konzern verhandelte mit Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlagen sowie mit Musik-, Fernseh- und Filmfirmen. Auf der einen Seite versprechen sich die Medienkonzerne neue Erlösquellen, auf der anderen Seite sehen sie ihre klassischen Geschäfte in Gefahr.
In Deutschland steht Apple möglicherweise ein Konkurrenzkampf um die Gunst der Medien bevor. So hat die Berliner Technologiefirma Neofonie nach eigenen Angaben mit einem Gerät Namens "WePad" eine Alternative zum iPad entwickelt. Gezielt spricht das Unternehmen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage an, damit sie ihre Inhalte über das Gerät verbreiten.
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