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Viel D-SLR für wenig Geld

EOS 1000D heißt Canons neue D-SLR-Kamera, die ab Ende Juli im Fachhandel erhältlich sein wird. Sie bietet 10,1 Megapixel CMOS-Sensor, Sieben-Punkt-Weitbereich- Autofokus und Reihenaufnahmen mit bis zu drei JPEG-komprimierten Bildern pro Sekunde. Ihr Preis: 579 Euro.

Klaus Lorbeer

Die EOS 1000D ist ein Leichtgewicht, wenn es auf die Gramm ankommt – sie ist mit 450 Gramm die bisher leichteste aller digitalen EOS-Kameras – aber eine ernstzunehmende Spiegelreflexkamera, wenn es um die Leistungsfähigkeit geht. So verfügt sie über viele Funktionen, die in der professionellen Serie der Canon EOS-1 Kameras zum Einsatz kommen, wie etwa DIGIC-III-Bildprozessor, Livebild-Funktion und EOS-Integrated-Cleaning-System, das integrierte Sensor-Reinigungsprogramm von Canon, das den Staub in drei separaten Schritten bekämpft: reduzieren, abweisen und entfernen. Ihr Preis: 579 Euro.
Wie bei allen EOS-Modellen werden auch die Kernelemente der EOS 1000D von Canon selbst konzipiert und gefertigt, darunter auch der 10,1 Megapixel CMOS-Sensor und der DIGIC-III-Bildprozessor, der auch bei den professionellen digitalen Canon-Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommt. Dieser ermöglicht kontinuierliche Reihenaufnahmen bis zur Kapazitätsgrenze der jeweilig eingesetzten SD- oder SDHC-Speicherkarte bei Geschwindigkeiten von bis zu drei Bildern pro Sekunde.
Bei dynamischen Aufnahmesituationen ist eine schnelle Fokussierung sehr wichtig – hier macht sich der Sieben-Punkt-Weitbereich-Autofokus der EOS 1000D durch die Scharfstellung in Sekundenbruchteilen bezahlt. Das zentrale AF-Messfeld ist ein Kreuzsensor, der sich vor allem in Aufnahmesituationen mit wenig Licht beziehungsweise schwach ausgeprägtem Kontrast bewährt. Hinzu kommt ein weiteres von den professionellen EOS-Modellen bekanntes Leistungsmerkmal: das entfernungsgekoppelte Blitzsteuerungssystem E-TTL II.
Die EOS 1000D bietet zwölf voreinstellbare Individualfunktionen, wie der Auto Lighting Optimizer zur Korrektur von Helligkeit und Kontrast während der Bildverarbeitung. Diese Funktion sorgt zudem durch korrekte Belichtung von Gesichtern für natürliche Hauttöne bei Personenaufnahmen. Für Aufnahmen mit hoher ISO-Einstellung lässt sich außerdem eine zusätzliche Rauschreduzierung aktivieren.
Ebenfalls vorhanden ist eine Livebild-Funktion, die das Motivs über das Display anzeigt. Das Livebild wird bei der 1000D als Videosequenz mit 30 Bildern pro Sekunde dargestellt. Zur Beurteilung von Bildkomposition oder Belichtungseinstellung lassen sich Gitternetzlinien oder ein Histogramm einblenden. Im Livebild-Modus stehen zwei AF-Modi zur Verfügung: Quick AF, der zur Aktivierung des AF-Sensors umgehend den Kameraspiegel hochklappt und Live AF, der Kontrastinformationen für die Scharfstellung wie bei einer Kompaktkamera einsetzt.
Zum Lieferumfang der EOS 1000D gehört ein umfassendes Softwarepaket, darunter findet sich auch das Raw-Bearbeitungsprogramm Digital Photo Professional (DPP). Weitere mitgelieferte Softwareanwendungen sind EOS Utility, Picture Style Editor, Image/Zoom Browser und Photostitch.
Die EOS 1000D ist ab Juli 2008 im Handel erhältlich und kostet 579 Euro (Gehäuse). Im Set mit dem EF-S 18-55mm IS-Objektiv ist die Kamera um 679 Euro zu haben. +