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40 Jahre Leica Oskar Barnack Award

Oskar Barnack: Erfinder der Ur-Leica und Namensgeber des Fotowettbewerbs.

Oskar Barnack: Erfinder der Ur-Leica und Namensgeber des Fotowettbewerbs. (c) Leica Camera AG

In Kürze werden die eingereichten Serien zum 40. Leica Oskar Barnack Award von einer internationalen und hochkarätigen Jury bewertet. Die Mitglieder der LOBA-Jury sind:

  • Joel Meyerowitz, Artdirector und Fotograf (USA/Italien)
  • Pauline Benthede, Ausstellungsdirektorin von Fotografiska International (Schweden)
  • Malin Schulz, Artdirector der ZEIT und Mitglied der Chefredaktion (Deutschland)
  • Klaus Kehrer, Verleger (Deutschland)
  • Karin Rehn-Kaufmann, Artdirector und Generalbevollmächtigte der Leica Galerien International (Österreich)

Aus der Fülle der diesjährigen Bewerber, die 65 internationale Experten der Fotografie-Community nominiert haben, entsteht eine Shortlist, aus der im Oktober die Gewinner des LOBA und des Newcomer Awards verkündet werden.

Jubiläumsjahr

Der Leica Oskar Barnack Award feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Aus diesem Grund wurde nicht nur das Nominierungsverfahren grundlegend überarbeitet, sondern wird auch ein Rückblick auf die letzten 40 Jahre geworfen. Alle Informationen dazu sind auf der LOBA-Website verfügbar, die alle Gewinnerserien dokumentiert und kontinuierlich mit aktuellen Texten und Interviews erweitert wurde.

Die wichtigste Neuerung im Jubiläumsjahr ist die bereits erwähnte Gruppe der Nominatoren. Das bisherige Bewerbungsverfahren wurde in diesem Jahr durch die Vorschläge von 65 international renommierten Fotografie-Experten ersetzt. Sie stammen aus rund 30 Ländern und sorgen für eine noch größere thematische und kulturelle Vielfalt.

Jedes Mitglied des Nominierungsgremiums hat auf Grundlage seiner persönlichen Einschätzung und Bewertung der fotografischen Arbeiten bis zu drei Fotografen aus der Hauptkategorie und einen Newcomer bestimmt. Die einzige Voraussetzung für die Nominierung bestand darin, dass es sich bei den Fotografien um dokumentarische oder konzeptionelle Arbeiten handelt, die sich – ganz im Sinne der Grundidee des LOBA – mit der Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt auseinandersetzen. Eine Serie von 15 bis 20 Bildern sollte eingereicht werden. Ausgewählte Interviews mit Nominatoren sind auf der LOBA-Website zu finden: www.leica-oskar-barnack-award.com/insights.html

Zum ersten Mal in der 40-jährigen Geschichte des Awards erhält die Gewinnerin oder der Gewinner eine Prämie in Höhe von 40.000 Euro sowie eine Leica Kamera-Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro. Die Gewinnerin oder der Gewinner des Newcomer Awards erhält einen Fotoauftrag, ein zweiwöchiges Tutoring im Headquarter der Leica Camera AG in Wetzlar sowie eine Leica Q im Wert von rund 5.000 Euro. 

Zudem werden die Gewinnerserien im Rahmen einer Wanderausstellung in den Leica-Galerien und auf Festivals weltweit zu sehen sein.

Das weitere Procedere

Ab Juli werden die Shortlist-Kandidaten vorgestellt, die Bekanntgabe der LOBA-Gewinner 2020 wird schließlich im Oktober mit der Preisverleihung im Ernst-Leitz-Museum in Wetzlar gefeiert. Die genauen Termine folgen in Kürze. Darüber hinaus begleiten zahlreiche Ausstellungen die diesjährigen LOBA-Aktivitäten: im Ernst-Leitz-Museum und in der Leica-Galerie Wetzlar werden nicht nur die Preisträger des LOBA 2020, sondern auch die umfassende Jubiläumsausstellung „40 Jahre Leica Oskar Barnack Award“ gezeigt. Dazu gibt es eine Sonderedition der LFI „40 Jahre Leica Oskar Barnack Award“.