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Fujifilm X-T200: Überarbeitetes und verbessertes Einstiegsmodell

Die Fujifilm X-T200 (hier abgebildet in der Farbausführung Champagnergold) bietet 4K-Video und einen großen Touchscreen-Monitor.

Die Fujifilm X-T200 (hier abgebildet in der Farbausführung Champagnergold) bietet 4K-Video und einen großen Touchscreen-Monitor. (c) Fujifilm

Bei der Fujifilm X-T200 hat der japanische Hersteller im Vergleich zur Vorgängerin X-T100 einige Funktionalitäten überarbeitet und verbessert. So filmt die Kamera jetzt 4K mit 30p statt der mageren 15 p der X-T100. In Full HD bietet sie eine Bildwiederholrate von 60p (im HighSpeed-Modus Full HD sogar 120p). Mithilfe der integrierten Bearbeitungsfunktionen lassen sich die Sequenzen direkt in der Kamera schneiden oder als Zeitlupe ausgeben sowie über ein Smartphone oder Tablet mit Freunden und der Familie teilen. Die Kamera verfügt über eine elektronische Bildstabilisierung, deren Herzstück ein Gyrosensor ist, der unerwünschte Kamerabewegungen registriert und ausgleicht. So werden verwackelte und unscharfe Bilder minimiert. Darüber hinaus ermöglicht die neue HDR-Video-Funktion hochwertige Bildergebnisse auch bei Szenen mit sehr hohem Kontrast.

Der Monitor wurde gegenüber der X-T100 vergrößert: Der Touchscreen misst jetzt 8,9 cm (3,5 Zoll) im 16:9 Panorama-Format und ist dreh- und schwenkbar. Selbstporträts sind damit kein Problem. Die Touch­screen-­Funktion ermöglicht Einstellungen wie Helligkeit, Hintergrund­unschärfe, Filmsimulationen und Bildformat komfortabel und intuitiv per Finger vorzunehmen.

Der neue elek­tro­­nische OLED-Sucher hat eine Auflösung von 2,36 Megapixel und eine Vergrößerung von 0,62x (im Vergleich zum Kleinbild).

24,2-Megapixel-APS-C-Sensor

Der neue 24,2 Megapixel große APS-C-Sensor mit Kupfertechnologie (kein X-Trans-Sensor wie in den höher angesiedelten X-Modellen von Fujifilm) und der leistungsfähige Prozessor verarbeiten die Aufnahme­daten 3,5-mal schneller als das Vorgängermodell. Bei der Aufnahme von bewegten Objekten wird der Rolling-Shutter-Effekt dadurch effektiv reduziert. Dank des starken Bildverarbeitungsprozessors sind Serien­auf­nahmen mit bis zu acht Bildern pro Sekunde möglich.

Fortschrittlicher Autofokus mit Augenerkennung

Der Autofokus der X-T200 ist im Vergleich zum Vorgängermodell nochmals schneller und präziser. Vollflächig über den Bildsensor verteilte Phasendetektions-Pixel und ein weiterentwickelter AF-Algorithmus sorgen für eine zuverlässige Scharfstellung in unterschiedlichsten Auf­nahmesituationen. Für richtig fokussierte Porträts und Gruppenaufnahmen sorgt der Gesichts- und Augenerkennungs-AF. 

Dank der inte­grierten Motiverkennung werden wichtige Objekte automatisch erfasst und innerhalb des Bildausschnitts verfolgt. In Verbindung mit der schnellen Serienaufnahme mit bis zu acht Bildern pro Sekunde ist es so einfach wie nie, die wirklich wichtigen Momente im Leben für die Ewigkeit festzuhalten.

In den vergangenen 85 Jahren hat Fujifilm zudem zahlreiche Farbfilm-Ikonen geschaffen. Dieses Know-how findet sich in den elf Filmsimulationen der X-T200 wieder. Die mit diesen Modi aufgenommenen Bilder erinnern vom Look-and-feel an die legendären Analogfilme von Fujifilm und erweitern die kreativen Möglichkeiten des Fotografen, der Fotografin. Zwanzig Filter-Funktionen, darunter der neue „Klarheits-Filter“, erweitern die künstlerische Ausdrucksmöglichkeit.

Beim Gehäuse konnte der Hersteller das Gewicht von 450 Gramm bei der X-T100 auf jetzt 370 Gramm bei der X-T200 reduzieren. Die Fujifilm X-T200 wird in den Farbvarianten „Silber“, „Dunkelsilber“ und „Champagner-Gold“ ab Ende Februar 2020 im Kit mit dem Objektiv XC15-45mmF3.5-5.6 OIS PZ zu einem Preis von 849 Euro erhältlich sein.

Neue lichtstarke Festbrennweite Fujinon XC35mmF2

Fujinon XC35mmF2 (c) Fujifilm

Passend zur Kamera bringt Fujifilm ein neues Festbrennweitenobejektiv, das Fujonon XC35mmF2, auf den Markt. Das sehr kompakte Objektiv bietet eine Brennweite von 35mm (äquivalent zu 52 mm im Kleinbildformat) und wiegt bei einer Baulänge von nur 47 Millimetern lediglich 130 Gramm. Der optische Aufbau umfasst neun Elemente in sechs Gruppen, darunter zwei asphärische Linsen. Dank der großen Offenblende wird ein wunderschöner Bokeh-Effekt erzielt. Der Autofokus basiert auf einer Innen­fokus­sierung mit Schrittmotor, der schnell und nahezu laut­los auf das Motiv scharfstellt. Das Objektiv wird ebenfalls Ende Februar 2020 verfügbar sein. Sein Preis: 199 Euro.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.fujifilm.eu/de.